Meine Arbeiten

Beispiel eines unglasierten Kusa-Pots
unglasierte Schalen

haben einen rustikalen, mitweilen sehr derben Charakter.

Beispiel eines glasierten Kusa-Pots
glasierte Schalen,

hoch glänzend oder seidenmatt eignen sie sich besonders für zarte Gewächse.

ungewöhnliche Formen und Oberflächen
Experimente

Schalen, die im Shin-Gyo-So-System nicht zu klassifizieren sind.

Das Shin-Gyō-Sō-System

»Shin Gyō Sō« ist ein in Japan gebräuchliches Konzept der Ästhetik, das drei Abstufungen der Formalität beschreibt und in den verschiedenen Bereichen der Kunst angewandt wird. Es bezeichnet eine Skala von Shin (formell, strukturiert), Gyō (semi-formell, ein Mittelweg) und Sō (informell, natürlich). Dieses Prinzip hilft bei der Klassifizierung von Stilen und Techniken im Gartenbau, der bildenden Kunst und der Kalligrafie sowie sogar der Teezeremonie.

Shin  (真) – Formell
Bedeutung: »Wahrheit« oder »Aufrichtigkeit«, steht für konsequente, formelle Regeln und präzise Ausführung. Bonsaischalen werden häufig im Shin-Stil gestaltet. Die strenge, aber zugleich klare und zurückhaltende Formgebung unterstützt die meisten Bonsaistile, bildet quasi einen »Rahmen« für den Baum.

Gyō (行) – Semi-formell

Bedeutung: »Bewegung« oder »Reise«, repräsentiert einen Mittelweg, der zumeist aus einer Kombination formeller und informeller Aspekte besteht.

Sō (草) – Informell

Bedeutung: »Gras« oder »Kraut«, steht für Natürlichkeit und Originalität, in der Kalligrafie für einen kursiven, expressiven Schriftstil. Keramik im Sō-Stil ist oftmals unglasiert und hat einen derben rustikalen Charakter.

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